Merista Schriftfamilie

Für meinen Abschluss an der HTK Hamburg entschied ich mich für die Gestaltung einer Schriftfamilie. Die Schrift hat sechs Schnitte mit jeweils 320 Zeichen. Ich wollte eine serifenbetonte Linear-Antiqua entwerfen, die gut zu lesen ist. Als Besonderheit geben ihr die keilförmigen Serifen einen dynamischen Charakter, dadurch wirkt sie im Ganzen nicht allzu schwer.

Leistungen: Schriftdesign
Entstanden: 2011

Klassifikation und Einsatzbereich

Die Schriftfamilie Merista fällt in die Kategorie der Schriftgruppe Egyptienne. Sie werden auch als serifenbetonte Linear-Antiqua oder im englischsprachigen Raum „Slab Serif“ bezeichnet.
Die Egyptienne zeichnen sich insbesondere durch ihre optisch sehr gleich wirkenden Strichstärken, die optische Achse der Rundformen sowie der gerade auf der Grundlinie stehenden Serifen aus. Nach der deutschen Matrix Beinert kann man die Merista der untergeordneten Kategorie der serifenbetonten Linear-Antiquas den Zeitungs-Antiquas zuordnen.

Merista ist eine für Text in kleineren Punktgrößen gestaltete Schrift und somit gut einsetzbar in z.B. Magazinen und Broschüren. Durch ihre starken Charakteristika ist sie aber auch im Bereich Corporate Design, Packaging Design und in Headlines zu verwenden.

Zeichensatz

Der Zeichensatz umfasst über 320 Glyphen. Damit deckt sie die wichtigsten des sogenannten Mac Os Central Europe ab. Außer der europäischen Satzzeichen sind Ziffern, Ligaturen, diakritische Zeichen, Interpunktion, mathematische Zeichen und die meist verwendeten Währungssymbole mit enthalten.

Durch den vorhandenen Zeichenvorrat deckt sie die Sprachen Albanisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Färöisch, Finnisch, Französisch, Galizisch, Isländisch, Italienisch, Katalonisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch ab.

Satzzeichen

Diakritische Zeichen

Währungssymbole, Interpunktion, Ziffern und Ligaturen

Charakteristika und Proportionen